Entsiegelung – Boden gewinnen für den Klimaschutz

Sascha aus Rietberg hat sich dazu entschieden, einen Teil seines Gartens zu „entsiegeln“.

Entsiegelung ist ein wichtiger Beitrag zum Boden- und Klimaschutz. Besonders des Mikro-Klima vor Ort profitiert: Niederschläge werden besser absorbiert, es wird mehr Wasser verdunstet und somit wird es kühler.

Hier folgt der Gastbeitrag von Sascha – vielen Dank dafür!

Im Jahr 2014 verwirklichten wir unseren Traum vom Eigenheim und kauften ein Bestandsobjekt.

In einem solchen Fall sind die Gegebenheiten zunächst einmal weitestgehend vorgegeben: Bei uns heißt dass, dass bei einer Grundstücksgröße von knapp 900m² der Großteil der Grundstücksfläche versiegelt war (bzw. ist): neben dem Wohngebäude samt Doppelgarage sind dies ein weiteres Nebengebäude, dazu noch eine große Einfahrt, ein Gartenhaus samt Holzlager und ein Carport.

Wir waren uns einig, dass nicht alles von uns benötigt wird und wir irgendwie mehr Gartenfläche schaffen wollten. In einem ersten Schritt bauten wir das Gartenhaus samt Holzlager ab.

Als zweiten Schritt entschieden wir uns, dass Carport abzureißen. Dabei entsiegelten wir eine Fläche von ca. 27m². Hierfür wurden mehr als 20 to Bauschutt entfernt und der Boden mit 9,5 to Oberboden wieder aufgefüllt.

Als Ergebnis wurde der Natur somit wieder etwas Fläche zurückgegeben und unser Garten vergrößert – eine win-win-Situation für alle.

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