Stoffwindeln – Erfahrungsbericht von Sophia

Erst nach der Geburt unseres zweiten Kindes erfuhren wir von Bekannten, welche modernen Möglichkeiten es beim Wickeln mit Stoff gibt. Am Anfang standen wir diesen sehr skeptisch gegenüber. Hohe Anschaffungskosten, Wasserverbrauch, Sauberkeit… 

Als unsere Tochter 1 1/4 Jahre alt war, kauften wir unser erstes Probepaket mit mitwachsenden Pocketwindeln. Bei diesem System kann man mittels unterschiedlicher Saugeinlagen auf den jeweiligen Bedarf reagieren.

Zu allererst liefen die Stoffies ständig aus. Doch nach ca. zwei Wochen waren die Einlagen eingewaschen und auch andere Fehler in der Handhabung (kürzere Wickelintervalle, Einlagen nicht aus Beinbündchen schauen lassen, …) behoben.

Auch dank der wunderschönen Designs machte das Wickeln sehr viel Spaß. Allerdings hatte man nun einen deutlichen Mehraufwand beim Waschen, der jedoch schnell zur Routine wurde.

Den Stuhlgang konnte man dank Windelvlies schnell im schwarzen Müll entsorgen (nicht in der Toilette herunterspülen!).

Bei zwei Windelkindern befüllten wir sonst alle zwei Wochen eine Mülltonne mit Wegwerfwindeln. Dank der Stoffwindeln fiel der Müll nun erheblich geringer aus. 

Auch bei unserer Tochter merkten wir die Vorteile des Stoffwickelns. Ein wunder Po wurde bei kürzeren Wickelintervallen (2-4 Stunden) zur Seltenheit und bereits nach zwei Monaten zeigte sie an, dass sie aufs Töpfchen wollte. Am Anfang merkte sie nur das große Geschäft.

„Mit 1 3/4 Jahren war sie tagsüber trocken. Wir denken, dass dies durchaus daran liegen könnte, dass Kinder in Stoffwindeln die Nässe besser spüren.“

Sophia aus Rietberg

Auch wenn wir die Stoffwindeln nicht sehr lange testen konnten, würden wir sie bei einem weiteren Kind auf jeden Fall erneut nutzen. Vielleicht klappt dann sogar die „Windelfrei-Methode“. Dass diese funktioniert, sahen wir ebenfalls im Bekanntenkreis.

Danke liebe Sophia für diesen Erfahrungsbericht!

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